Eltern-Kind-Kurs im Heinrich-Piepmeyer-Haus
Für Eltern mit ihren behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern bieten wir pro Jahr etwa zwölf dreiwöchige Kurse für jeweils sechs Kinder und einen Elternteil (Vater oder Mutter) als stationäre diagnostisch-therapeutische Rehabiliationsmaßnahme an. Termine finden Sie hier.
Therapiekonzepte werden aufgrund einer ganzheitlichen Diagnostik entwickelt und ausgebaut, um die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen. Den Eltern werden Hilfen für Entlastungsmöglichkeiten im Alltag aufgezeigt.
Hilfsmittel für Fortbewegung und alle Bereiche des täglichen Lebens können intensiv erprobt werden. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit den behandelnden Therapeuten und Pädagogen am Heimatort der Kinder.
Zu Beginn des Kurses wird die Diagnostik durchgeführt und mit den Eltern besprochen, wie das Kind therapeutisch während des Kurses betreut werden soll. Die Therapien orientieren sich am Entwicklungsstand des Kindes und an den Bedürfnissen der Familie. Während des Kurses wird telefonischer Kontakt zu den ambulant betreuenden Fachkräften von Therapie und Pädagogik am Heimatort zum Zwecke des fachlichen Austauschs aufgenommen.
Die ärztliche Leitung liegt bei Prof. Dr. em. Dietrich G. Palm, der für kinderneurologische und allgemein pädiatrische Fragen zuständig ist. Alle Kinder werden auch durch Dr. Ulrich Hafkemeyer, Orthopäde und Physiotherapeut, untersucht.
In Notfällen und für konsiliarische Untersuchungen können die Einrichtungen der benachbarten Universitätskliniken genutzt werden.



